Neuentwicklung: Abdichtung des Stutzens am Zylinder durch eingeschraubtes Bauteil mit Dichtring

Bereits seit 1970 entwickelt und baut die Firma Fleischer GmbH Hydraulik und Zylinderbau. Mittlerweile haben wir in unserm Werk in Kleinostheim alle Konstruktionsschritte, von CAD- gestützten Konstruktionen bis hin zu Serienproduktion, vereint und bieten unsern Kunden die gesamte Palette des Hydraulik- Zylinderbaus. Unser Maßstab sind unsere Kunden. Seit über 40 Jahren lösen wir hydraulische Herausforderungen, fertigen nach Kundenvorgaben oder konstruieren eigene Lösungen für spezifische Anwendungen.

Heute möchten wir ihnen eine Neuentwicklung aus unserem Haus vorstellen. Wir verbessern den Anschlussstutzen vom Hydraulikzylinder durch eine Abdichtung zwischen diesem und dem einzuschraubenden Bauteil, an Hand eines eingelegten Dichtringes.

Dies bietet ihnen einige Vorteile, unter anderem, dass der verwendete Dichtring keine Aushärtezeit wie die übliche Verklebung braucht, oder mit einem Dichtband abgedichtet werden muss.

Darüber hinaus entstehen weniger Ausfälle verursacht durch Undichtigkeit an der Schweißnaht. Der bessere Zylinder kommt von Fleischer Hydraulik und Zylinderbau.

Neues Kolbenbefestigungssystem im Zylinderbau

Fleischer Hydraulik- und Zylinderbau stellt neues Kolbensystem vor.

Kleinostheim: Bisher wurden Kolben für Hydraulikzylinder überwiegend auf die Kolbenstange aufgeschraubt und durch Kleben gesichert. Vorteile hierbei sind die in der Regel einfache und günstige Herstellung sowie die relative Stabilität und Langlebigkeit der Teile. Ein gravierender Nachteil jedoch ist die mangelnde Flexibilität. Einmal verklebt lassen sich die Verbindungen nicht einfach lösen oder ändern, ohne das gesamte Bauteil auszutauschen. Durch mangelhafte Klebeverbindung ( falscher Kleber / nicht kompatibles Hydrauliköl ) kann der Kolben sich lösen und Schäden im Innern des Zylinders verursachen.

Die Firma Fleischer Hydraulik- und Zylinderbau aus Kleinostheim stellt jetzt eine Innovation zur Befestigung des Kolbens auf der Kolbenstange vor. (Gebrauchsmusterschutz). Der Unterschied zu herkömmlichen Befestigungen liegt darin, dass kein Klebstoff oder Gewindestift zwischen Kolben und Kolbenstange an der Stirnseite verwendet wird, der bei Defekt den Innenraum des Zylinders beschädigen kann, wenn sich Teile lösen.

Bei der neu entwickelten Befestigung wird der Gewindestift in der Mitte der Nut vom Führungsband verschraubt, sodass der Gewindestift bündig in den Nutgrund eingeschraubt wird und gleichzeitig mit der Kolbenstange verbunden ist. Danach wird das Führungsband montiert. Dadurch ist die Sicherheit gegeben, dass der Gewindestift sich nicht herausdrehen kann und so die Innenwand des Zylinders oder anderer Teile beschädigt. Durch unterschiedliche Ausführungen können Kolben und Dichtungen leicht und ohne große Probleme ausgetauscht werden.

Bei dem geteilten Kolben (Bild 3) können je nach Ausführung Dichtungen bis zu 700 bar leicht montiert werden, auch wenn sie über eine Härte von 90 Shore verfügen. Der Vorteil bei diesem Kolben ist, dass die Dichtungen zum Einbau nicht verformt werden müssen.